Himmel, Hölle und ein Mann

Ein wunderschöner, geiler Anblick!

 

„Präsentiert wird … hmm … ein knackiger, formschöner Männerarsch … zur Benutzung freigegeben ...“

 

Eh sie weitersprechen kann, sich ihre fluoreszierenden, manikürten Nägel in die herrlichen Backen krallen, klingelt ihr Handy. Im Display die Anzeige von Michi, ihrer Freundin.

„Du störst!“, knurrt Julia ins Telefon.

„Wobei störe ich dich, dass du so ungehalten bist?“, flötet ihr Michel ins Ohr.

„Bleib dran! - Und du rührst dich nicht vom Fleck!“, befiehlt sie dem aufreizenden Männerarsch.

Dann ist sie aus dem Zimmer.

 

„So ...“, tief aus der Seele seufzend, „jetzt können wir reden.“

„Wen hast du denn bei dir, dem du, graue Maus, Befehle erteilst?“, kichert Michi neugierig.

„Hmm … hast du Zeit? - Vergiss es, du hast jetzt Zeit zu haben.“

Ihre Freundin muss einfach Zeit haben, etwas anderes wird sie nicht akzeptieren.

„Wofür soll ich Zeit haben? Ich will es wissen!“

Michi ist, wie sie auch, immer für eine Provokation gut. Soll sie doch beweisen, wie tough sie wirklich ist. Sie wird gleich hören, ob ihr gefällt, was sie zu bieten hat. Von wegen „graue Maus“. Grau war einmal! Mäuse sind Nager und haben spitze Zähne.

„Für einen flotten Dreier … sollst du Zeit haben.“

Gespannt auf die Antwort hält sie den Atem an.

„Du ...“, Ungläubigkeit in der Stimme, „... und ein richtiger Mann?“, Michis Betonung liegt auf richtig.

„Ja!“, knurrt Julia wieder. „Ein richtiger Mann! Denkst du etwa, ich weiß nicht, was das ist? Vergiss es! Ich bin frustriert und wütend, er soll endlich spüren, mit wem er es zu tun hat … ich lasse mich doch von einem Kerl nicht an der Nase herumführen.“

Inzwischen ist Julia so aufgebracht, dass sie am liebsten die Gerte aus dem Schrank holen würde.

„Ich könnte ihm den Hintern versohlen ...“, schnauft sie empört.

„Du … und schlagen? Womit denn? Hände brennen hinterher fürchterlich ...“

Michi scheint nicht fassen zu können, was sie hört.

„Nein, nicht die Hände, bin doch nicht blöd ...“ Das wäre noch schöner, ihre zarten Hände durch einen Mann zu verschandeln.

„Womit dann?“

„Ich besitze eine Reitgerte und eine kleine Wildlederpeitsche. Ein akkurates Muster auf dem strammen Arsch sieht sicher zum Anbeißen aus. Die Peitsche, von hinten zwischen die Beine, bleibt bestimmt auch nicht ohne Wirkung“, sinniert sie laut.

Durch den Lautsprecher des Telefons hört sie belustigtes Lachen.

„Ich komme, warte mit der Bestrafung, bis ich da bin. Das will ich erleben ...“

„Kannst du noch einige neckische Dinge mitbringen?“

„Ja, mache ich, und du lässt die Gerte und Peitsche im Schrank … verstanden?“

„Ja, Herrin.“

„Jule, du bist nicht meine Sklavin … allerdings würde ich dich gern dazu machen. Bis dann.“

Julia holt vernehmlich Luft, sie zu ihrer Sklavin machen? Unmöglich, sie mag doch Schläge und Schmerzen nicht.

 

Tom liegt verschnürt wie ein Geschenkpaket mitten auf dem Doppelbett.

„Du warst lange weg ...“ mault er.

„Du beschwerst dich? Das gibt einen Minuspunkt!“, verkündet Julia selbstbewusst.

„Gehst einfach raus und lässt mich so liegen. Das ist nicht nett.“, beschwert er sich.

„Unbelehrbar! Fünf Minuspunkte!“

Sie überlegt, wie sie ihn weiter provozieren kann, sie braucht Minuspunkte für die Bestrafung.

„Was bedeuten denn die Minuspunkte?“

Tom ist neugierig darauf, was ihn erwartet. Hat er doch dem Fesselspiel freudig zu gestimmt. Seine Spannung steigt.

„Einen Minuspunkt für die Frage und fünf, dass du sie gestellt hast. Sind schon zwölf.“

Nun mault er schon wieder. „Man wird doch noch mal fragen dürfen ...“

Entschieden kommt ein: „Nein! Nun sind es vierundzwanzig.“

„Engelchen ...“

„Halt einfach den Mund … ich habe zu tun ...“

Damit greift sie in seine Backen, walkt, knetet und bohrt die Fäuste in die Gelenke, dass ihm heiß wird. Tom schnauft vor Vergnügen. In Gedanken schwingt sie auf das gut durchblutete Fleisch die Gerte zu einem hübschen Muster. Rote Streifen auf zartrosa Untergrund. Zufrieden leckt sie über ihre Lippen und beißt in das anbetungswürdige Fleisch.

Über die Poritze wandert der schlanke Finger zu dem hängenden Beutel.

Der Tipp mit den Teebeuteln kommt ihr in den Sinn.

Ihre Stimmbänder vibrieren, als sie einen einsaugt und mit der Zunge verwöhnt.

Hmm, welcher Genuss. Sie hat noch einen zu bedienen.

An der Haut zupfen, sanft kneten und beobachten, wie der stolze Ritter seine Rüstung anpasst. Seidenweich über hartem Granit.

Es fasst sich gut an.

Sie muss zu einem Ende kommen, bald wird Michi klingeln.

Ihre Zunge lässt sie über den Geilheitspunkt flattern, bis er stöhnt, und schiebt entschlossen den Mittelfinger in die Rosette.

„Ohhh … Engelchen … gleich …!“

Oh Gott, sie hat es übertrieben. Er darf nicht kommen! Entschlossen bereitet sie mit ihrer kleinen Faust dem Stöhnen ein Ende.

„Engelchen … was?“, fragt Tom ungläubig.

 

Die Klingel läutet.

Die zwei Grazien verschwinden im Wohnzimmer.

„Wo hast du dein Goldstück versteckt, Süße?“

Julia grinst von einem Ohr zum Anderen: „Aufgeheizt im Schlafzimmer … Minuspunkte hat er auch gesammelt.“

„Minuspunkte? Wofür?“ Michel schaltet nicht so schnell um, ihre Gedanken sind auf Julia als gelehrige Sklavin gerichtet.

„Na, für die Gerte und Peitsche … es sind schon vierundzwanzig … wenn er sich jetzt wieder vermault, verdopple ich sie!“, klärt sie Michi auf.

Inzwischen steht Michel in rotem Unterbrustkorsett, einer Winzigkeit von Tanga, Halterlosen und mörderisch hohen Stilettos vor Julia.

 

Wow … zum Anbeißen!

„Mit deinem Outfit bist du … unschlagbar.“ In ihrer schwarzen Spitzenwäsche kommt sich Julia dagegen wie eine Spießbürgerin vor.

„Dich werden wir auch gleich verwandeln … ich habe für dich aufheizende Wäsche mitgebracht.“

Julia kneift die Lippen frustriert zusammen.

„Hallo Süße! Du siehst gut aus in der schwarzen Wäsche, nur nicht … aufreizend.

Hier zieh das an, für solche heißen Spiele muss Frau Mann schon etwas Visuelles bieten.“

„Wenn du meinst, ich seh zu brav aus … gib her.“

Entschlossen tauscht sie ihre Unterwäsche gegen eine Büstenhebe und einen String, eher Strippentanga mit zwei Quadratzentimeter Stoff und Glitzersteinen. In den Hüften wiegend dreht sie sich vor Michi und hat plötzlich das Gefühl, eine andere zu sein. Michels Augen glitzern verheißungsvoll.

Sie will mich wirklich, registriert Julia.

 

„Ich mag keinen Schmerz“, wirft sie ohne nachzudenken hin.

„Liebes, mir geht es nicht um Schmerz, sondern um Lust, Hingabe und Begierde, zart, verheißungsvoll, intensiv exzessiv. Du wirst es mögen,“ mit einem Lächeln im Gesicht,

„... glaub mir.“

Die Versuchung lässt Julia unruhig werden.

„Nun, wir wollen deinen Hübschen, Geilen nicht weiter warten lassen, da du ihn schon angeheizt hast.“ Schnell informierte sie Jule, was sie sich vorstellt. Julia nickt begeistert.

„Komm, ich kann es kaum erwarten.“

 

 

Ihn aufheizen und dann verschwinden, Tom knurrt frustriert.

Weiber sind doch alle gleich.

Seine Fesselung, vorher begeistert angenommen, kommt ihm jetzt obszön und lächerlich vor. Sein nackter Arsch reckt sich immer noch in den Himmel. Die Handgelenke sind an die Unterschenkel gefesselt. Befände er sich nicht auf einem Bett, läge er sprichwörtlich mit der Nase im Dreck.

Verflucht, wo bleibt dieses verrückte Weib, welches ihn vorhin um den Verstand gebracht hat. Er will mehr davon!

Im Flur kichert es.

Neugierig dreht er mühsam den Kopf, hat die Tür im Blick.

 

„Küssen lernen muss er auf alle Fälle ...“, hört er Julia sagen. Tom bekommt rote Ohren. Dass sie seine Kusstechnik kritisiert, gefällt ihm gar nicht.

Zur Tür herein kommen zwei Grazien, deren Outfit er mehr als lecker findet.

Vor allem Julia, deren kleine Brüste aufreizend angehoben sind und die Nippelchen kühn ihre Nasen vorstrecken.

Vor Sabbern vergisst er, dass er sich beschweren wollte.

 

„Süße, du hast den Ärmsten hier einfach so liegen lassen?“, flötet Michel. „Dafür hat er einen extra Bonus verdient.

„Sei lieb und gib ihm deine Köstlichkeit zum Naschen.“

Das lässt sich Julia nicht entgehen. Flink setzt sie sich vor Toms Gesicht, schiebt die Strippe des Tanga zur Seite und platziert seine Nase auf ihrer duftenden Auster.

Das gefällt Tom ausgezeichnet. Mit flinker, geschickter Zunge macht er sich ans Werk. Am Rande nimmt er wahr, dass ihm die Backen gestreichelt werden. Erst der feste Griff an seinen Nüssen lenkt ihn etwas ab. Seine Empfindungen durch die kräftigen Griffe überträgt er gierig auf die Perle vor seiner Zunge. Dieses Spiel könnte, wenn es nach ihm ginge, endlos weitergehen.

Frustriert jault er auf, als es abgebrochen wird.

„He, Geiler, wenn du protestierst, wächst dein Strafpunktekonto … Süße, wie viel Punkte sind es jetzt?“

„Achtundvierzig“, stöhnt Julia, ihr gefällt die Unterbrechung auch nicht.

 

Michel schmunzelt in sich hinein, hat sie doch beide im Griff, bereit ihre Lust und Begierde auszuleben. Und sie macht weiter mit dem aufreizenden Spiel, ersinnt teuflische Varianten, um ihn zur Raserei zu treiben … aber nie zu weit.

 

„Süße, komm her … ich werde dir zeigen, wie Strafpunkte umgesetzt werden.“

Mühsam realisiert Julia diese Aufforderung und bemüht sich ihr nachzukommen. Leicht wackelig steht sie endlich vor ihrer Freundin und dem herrlichen Männerarsch.

Michel packt sie an den Haaren, schiebt ihr die Zunge in den Hals.

„Für dich ist Pause im Verwöhnprogramm“, verkündet Michel und küsst sie noch einmal, bis die Luft knapp wird.

 

„Jetzt bekommst du deine Strafe mein Geiler … schön platziert auf deinen nackten Arsch … mitzählen ist Pflicht, sonst bekommst du jedes Mal 2 Zähler dazu … verstanden?“ faucht sie Tom an.

„Verstanden … Herrin!“

„So ist es gut.“

Genussvoll streichelt sie den Hintern, der bald herrlich erblühen wird.

Mit der Gerte taxiert sie den ersten Schlag, fängt ihn ab, ehe die Gerte mit vernehmlichen Klatschen einen sanft-roten Streifen hinterlässt.

Tom verkneift sich ein Stöhnen, kann nicht entscheiden, ob vor Lust oder Schmerz. Vergisst zu zählen.

„Ich höre ...“, ein unmissverständlicher Befehl.

„Eins ...“, tiefes Durchatmen.

Nun schlägt sie bewusst zügig, immer nach seiner Bestätigung.

Rechts. Links. Rechts. Links.

Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs …

Nach vierzehn Schlägen hört sie auf, greift fest um sein bestes Stück.

„Dir hat es gefallen!“, stellt sie zufrieden fest.

„Waren das deine ersten Schläge?“ Will sie wissen, immer noch die Hand an seinem Schwanz.

„Nein … Herrin.“

„Soll ich weiter machen … oder … willst du nachsitzen?“

Sie weiß nicht, wofür er sich entscheiden wird. Trotzdem ist sie überrascht, als er sich für Nachsitzen entscheidet.

Sie löst die Fesseln und befiehlt ihm Arme und Beine zu bewegen.

Inzwischen schnappt sie sich den Stuhl. Ein Herrendiener.

Überprüft den richtigen Standort des Stuhls.

Tom muss sich auf den Stuhl setzen, Rücken gerade. An den Streben der Seitenlehnen fixiert sie seine Arme.

„Sitzt du immer mit gegrätschten Beinen“, herrscht sie ihn an. Flink hebt sie seine Nüsse an, damit er die Beine schließt, und fesselt die Knie und Knöchel.

 

„Jetzt, meine Süße, bist du dran.“

Michel, hinter ihr öffnet die Hebe, streicht über Nacken und Schultern, beginnt diese Partie zu kosen.

„Entspann dich ...“, raunt sie Julia ins Ohr, „schön locker bleiben … ich werde dir nicht wehtun … versprochen.“

 

Tom sitzt verschnürt auf seinem Stuhl, der erst seinen malträtierten Hintern kühlte. Jetzt brennt er wieder. Seinen Kopf kann er nur nach rechts oder links drehen, er ist ebenfalls fixiert. Um seine Taille ist ebenso ein Band geschlungen. Er kommt sich vor wie ein Pharao auf dem Thron, so starr sitzt er da und blickt die Schranktür an.

Eine Bewegung in dem großen Spiegel rechts von ihm macht ihn neugierig. Er beobachtet, die Beiden. Julia hat die Augen geschlossen, genießt offensichtlich das langsame Massieren ihrer Brüste und die Liebkosungen der Roten mit den drallen Brüsten. Wie geil ist das denn.

Gern würde er jetzt seine Zunge zwischen die Schenkel von Julia schieben und sie zum Stöhnen bringen. In seinem Schwanz zuckt es, als er wahrnimmt, dass Julia langsam die Beherrschung verliert.

 

„Das gefällt dir ...“, stellt die Rote fest, dieses geile Luder mit der Gerte. Gerade schiebt sie dieselbe zwischen Julias Liebeslippen entlang. Hin und zurück, hin und zurück.

„Mehr ...“, jammert Julia. „Ich … will … mehr“

„Ruhig … du bekommst mehr … viel mehr.“ Sie dirigiert Julia auf das Bett. Jetzt kann Tom direkt Julias Himmel sehen.

Bald schiebt sich ein Finger in die Auster und beginnt langsam, sehr langsam, die Perle zu streicheln.

Tom kann die Augen nicht von dem Anblick lösen. Sieht, wie die Lippen anschwellen, der gesamt Unterleib in Zuckungen gerät. Julia stöhnt vor Begierde.

„Das ist doch ein schöner Höhepunkt, meine Liebe. Willst du noch mehr davon …?“

Fast schluchzend, mit schwerem Atem: „Ja … ja … ja“, schreit sie ihre Lust hinaus.

Tom beobachtet einen fordernden Kuss, das Liebkosen der Nippel und wieder den Finger auf der Perle bis Julia wieder kommt. Dieses Spiel wiederholt sich. Und wiederholt sich. Tom ist inzwischen an der Grenze seiner Beherrschung.

Julia nur noch in Auflösung begriffen.

 

„Möchtest du noch einen Schwanz, meine Süße?“, fragt der Teufel in Frauengestalt. Ein gewimmertes „hmm ...“ antwortet ihr, zu mehr ist Julia nicht fähig.

„Gleich … meine Liebe ...“

 

Die Rote kommt zu Tom. Ob er jetzt Julia ficken darf, wie er gern möchte?

Sei bindet nur seine Arme los.

„Nichts und niemanden anfassen … verstanden?“

„Ja … Herrin.“

Mit Julia kommt sie zurück und befiehlt ihr, sich auf seinen Steifen zu setzen. Während Julia sich langsam seinen Ständer einverleibt, hantiert die Rote hinter seinem Rücken und er spürt, dass sich Julias Schenkel um seine Hüften schließen.

„Nimm deine Arme um ihre Hüfte und zieh sie ins Hohlkreuz ...“, wird ihm befohlen.

Julia reißt ihre Arme hoch.

„Ohh Gott … Herr im Himmel!“, japst sie und verschlingt noch die letzten Millimeter seines Steinharten.

Julias Hals ruht zwischen den vollen Brüsten des roten Teufels, ein supergeiles Bild.

„Leck ihre Nippel … ganz sanft ...“, wird ihm befohlen. Da Tom seinen Kopf immer noch nicht bewegen kann, hebt Michel die Brüste Julias seiner Zunge entgegen.

Jetzt treibt sie ihr teuflisches Spiel mit ihnen beiden und hat offensichtlich ihren Spaß daran.

Toms vor dem Bersten stehenden Schwanz unterziehen Julias Muskeln einer immer heftiger werdenden Massage.

 

Alles klingt ab und beginnt von Neuem.

Wieder … wieder … wieder!

Scheinbar ohne Ende.

 

Die Erlösung lässt Tom, wie Julia gleichzeitig schreien und die Welt vergessen.

 

***

 

„Au ...“, Tom ist mit dem Kopf aufgeschlagen.

Mit Tränen in den Augen blinzelt er verwundert seinen Monitor an.

 

„Scheiße …!“ Ein Blick nach unten.

Das ist im wahrsten Sinn des Wortes in die Hose gegangen.

 

© murr