Gewonnen...?

 

Ein wunderschöner Frühsommertag. Durch die großen Fensterscheiben des Ateliers fallen schräg die Sonnenstrahlen. Nach einer unhörbaren Melodie bewegen sich die Staubkörnchen in der Sonne. In den Gehölzen vor den Fenstern sitzen meine gefiederten Freunde und bedanken sich für die Hilfe in der bitterkalten Wintersnot. Jetzt sind sie glücklich und erfreuen mich mit ihrem Gezwitscher. Laut kreischt die Amsel auf und beginnt ein fürchterliches Gezeter. Sicher ist der Kater aus der Nachbarschaft in der Nähe oder die räuberische Elster. Kreischend verteidigt die Amsel ihr Gelege. - Ich lasse der Natur ihren Lauf.

 

Heute Morgen, noch vor dem Öffnen der Ateliertür, war ich vom Putz- und Reinigungsbazillus hochgradig infiziert - und das als Mann! Ohne weiter zu überlegen räumte ich auf, warf über Monate angesammelte Funde von Holzstückchen, Ästen, Steinen, vertrockneten Blumen, Zapfen, verlorenes Spielzeug, eingestaubte Federn, verklebte Papierreste, vertrocknete Farben und ähnlichen Krimskrams in einen großen Müllsack. Überleben durfte ein getrockneter Tulpenstrauß in einem irdenen Topf, auf einem Messingtablett. Die ehemals roten Blütenblätter hatten durch den allmählichen Trocknungsprozess alle Schattierungen von Braun angenommen. Mein Wunsch: Ihn als Aquarell zu verewigen. Wünsche bleiben oftmals Träume, bis die Blüten in Einzelteile zerfallen und ihr irdisches Dasein als solches endgültig aufgeben. Zeichnungen, Entwürfe, fertige Plakate verstaute ich im Schrank. Bilder und Gemälde wurden umgehängt, ausgetauscht, neu an der Wand gestapelt.

 

Davor der kostbar geschnitzte Paravent. Ein Erinnerungsstück an mein Stöbern auf einem Basar, weit ab jeglicher Touristen, während meiner Nahostreise. Bis dahin wusste ich noch nicht, dass ich feilschen konnte. Vielleicht war es Nachhilfe meines Dolmetschers? Egal, ich hatte ein prachtvolles Einzelstück, der Händler sicher mehr Geld in seiner Tasche als geplant und ich viel Freude an meinem Schnäppchen. Die riesigen Fenster geputzt, Dielen geschrubbt und Geschirr abgewaschen.

 

Geschafft!

  

Mit meinem übergroßen Kaffeepott, gefüllt bis zum Rand, sitze ich nun träge in meinem alten, geliebten Korbstuhl und kann mit der neuen Ordnung und Sauberkeit im Atelier nichts anfangen. - Sie stört!!! - Da hilft momentan auch kein Vogelgezwitscher. Sehend und doch blind starre ich in den Raum. Langsam beginnen die Gedanken zu fließen, zu verschwimmen, zu verweben - verbinden sich neu, aufsteigend, abfallend - fangen Stimmungen ein, bilden Muster mit den Sonnenstrahlen.

 

Erste, einfach aufblitzende Strukturen verdichten sich, werden eventuell greifbar. Unbewusst fasse ich zum Rötelstift und dem großen Zeichenblock. Locker im Gelenk wandert die Hand mit dem Stift mühelos über das Papier. Fast von selbst entsteht eine Zeichnung, wird immer bewusster, genauer, dringt in mich ein, nimmt mich in Besitz..., bis ich über das entstehende Gefühl... schmunzle, zufrieden schnurre, gleich dem Kater, der satt in der Sonne liegt.

 

Auf dem Blatt eine sich der lustvollen Ekstase ergebende junge Frau. Sie sitzt scheinbar rittlings auf einem Mann, der junge Körper gespannt, der Kopf in einer heftigen Rückwärtsbewegung erstarrt. Fliegendes Haar, geschlossene Augen, ein zum verzückten Schrei geöffneter Mund. Ich erkenne sie wieder, so habe ich letztens meine Liebste im Spiegel gesehen, vollkommen aufgelöst und sich ihrer Lust hingebend. Oh, ja, sie hat mir das letzte abverlangt an Selbstbeherrschung, um diesen vollkommenen Moment der Ekstase zu erleben. Das Hochgefühl erfasste auch mich, ließ mich meine Kraft und Macht spüren, sie zu solcher Lust zu führen.

 

Warum ist das nicht immer so?

 

Wenn es nach mir ginge, könnte sie jedes Mal in solche Ekstase geraten. Wahrscheinlich gibt es zu viele „aber“ in dieser Kombination, welche ich als Mann auch nicht immer beeinflussen kann. Meine Eva, sie heißt wirklich so, ist eine junge, kluge Frau, fast 30 und erfolgreich. Personalmanagement ist sicher nicht so einfach wie es aussieht, aber muss sie jeden Tag 10 Stunden und mehr arbeiten, teilweise auch am Wochenende? Sie macht sich doch zur Sklavin ihres Jobs und des Chefs gleich mit.

 

Verträumt und seufzend schau ich aus dem Fenster ins Grüne. Seit fast fünf Jahren sind wir jetzt ein Paar. Immer noch mit eigenen Wohnungen. Sie braucht ihren Freiraum, sagt sie. Mich erdrückt die Stille und Einsamkeit, hätte lieber Leben in der Wohnung. Sie kann gut organisieren und so verbringen wir fast ihre gesamte Freizeit gemeinsam. Besuchen Konzerte, Theater, gehen ins Kino oder gemütlich Essen oder auf den Rummelplatz. Hmm! Zuckerwatte! Mit solch einem süßen Ball von Nichts in der Hand werden wir wie zwei Kinder... und der Rummel unsere Welt. Wir unternehmen Fahrradtouren, gehen schwimmen, im Sommer FKK.

 

Streit gibt es selten und wenn, ist die Versöhnung hinterher das Schönste. Manchmal überlege ich schon, einfach einen Streit zu beginnen, um sie ins Bett zu kriegen. Das würde sie sicher schnell durchschauen und der große Krach wäre vorprogrammiert, was ich wiederum nicht riskieren will. Liebend gern würde ich täglich ihre Haut und Wärme an meiner Seite spüren. Kinder möchte sie jetzt noch keine. Irgendwie kann ich das verstehen, aber ich bin knapp 40 und würde gern Papa werden und sein. In Gedanken stelle ich mir meine Eva schwanger vor. Ich streichle ihr wachsendes Bäuchlein, würde sie umsorgen und zärtlich lieben und mit ihr, das werdende neue Leben. Oh, ja, so zärtlich wie letztens. Als meine Lippen über ihre verführerisch duftende Haut wanderten, küssten, sie streichelten bis es in meinen Fingerspitzen kribbelte und sie schnurrte, wohlig seufzte. Ich habe dann das Gefühl, sie lädt sich auf. Entwickelt einen mächtigen, anziehenden Magneten, der mich fest hält und in eine andere Dimension führt.

 

 


Wie würde sich das anfühlen,

wenn ich als Mann in einem Frauenkörper steckte?

 

Das wüsste ich gar zu gern!

 

Für mich stelle ich mir dann immer den Körper der jungen Sophia Loren vor.

Diese pralle, natürliche Weiblichkeit sollte,

nach meinen Vorstellungen, besonders empfindsam und empfänglich

für die Liebe sein... für so viel Lust... …

... Ein Traum!

 

***

 

Einfühlsame, schlanke, geschickte Hände

berühren meinen zu frivolen Spielen bereiten Leib,

bis sich ein leichtes Vibrieren der Haut ankündigt.

Der sinnliche Mund versinkt in meinem,

verspricht Leidenschaft und den Willen zur Erfüllung...

 

Während die Hände meine vollen Brüste kneten, fest und verlangend,

wandert der Mund zu den Nippeln, knabbert, saugt, spielt... beißt!

Ein Lustschmerz durchzuckt meinen Körper, den die flinke Zunge mildert.

 

Stöhnend hebe ich meine Brust dem Mund entgegen,

will mehr dieses sinnlichen Reizes.

Besitzergreifend liegt eine Hand auf meiner blanken Scham,

massiert sie einnehmend.

 

Ja, das ist es was ich will!

 

Wie wundervoll sich das in einem Frauenkörper anfühlt,

mich weiter öffnet für das genommen werden,

die Gier zu spüren und sie weiter anzuheizen!

 

Ich winde meinen vollkommenen weiblichen Leib, locke mit meinen Reizen, stöhne.

 Führe den Kopf über den Hals, die Brüste, den Bauch und noch tiefer.

Der Mund küsst, saugt, beißt, als wäre er nie satt zu bekommen.

Verschlingt die Nippel und lässt mich wimmern.

 

Als er das Spiel mit dem Kitzler wiederholt bin ich von Sinnen.

Die zwei kraftvoll fickenden Finger sind mir nicht genug -

ich will mehr, viel mehr und härter!

Er muss das gespürt haben,

beginnt mich zu weiten, vorsichtig, einfühlsam, gnadenlos,

bis mich der Lustschmerz fast zerreißt und ich aufschreie...

 

***

 


„Schatz, Liebster! Ist dir nicht gut... hast du schlecht geträumt?“ Sanft streichelt eine Hand über meine Wange. Ein Seufzer entringt sich meiner Brust, mühsam bekomme ich meine Augen einen Spalt auf. Wieder das Streicheln. „Liebling, ist dir nicht gut? Bitte wach auf! Mache die Augen auf, bitte!“ Evas Stimme klingt flehend, ängstlich. Wieso soll mir schlecht sein, mir ging es doch eben noch ausgezeichnet...  Schlagartig bin ich da! Erschrocken schaue ich an mir herab, ich bin ich, alles ok, alles ruhig, nichts nervös, erregt. Erleichtert schnaufe ich auf und schaue, wahrscheinlich ziemlich verdutzt, Eva an. Lächle. Gähne.

 

„Entschuldigung, muss wohl eingeschlafen sein... Hallo mein Kätzchen, wo kommst du denn her? Hast du jetzt Feierabend? Können wir beide etwas Gemeinsames unternehmen? Das ist schön, mal ein Nachmittag mit dir! Komm her in meine Arme, ich möchte dich küssen!“, sprudelt es nur so aus mir heraus, als wäre ich bei einer Missetat ertappt worden. Eva strahlt, lacht, schüttelt den Kopf. „Was hast du nur für Sachen geträumt, dass du so von der Rolle bist? Nun beruhige dich. Ja, ich habe Feierabend. Ja, wir können etwas gemeinsam unternehmen... und ich möchte meinen verdrehten Kater... küssen... !“ Dabei streckt sie die Hand aus, um mich aus dem Korbstuhl zu holen. Gekonnt schwerfällig wuchte ich meine 70 Kilo hoch, halte mich an ihr fest.  

 

„Grrrrr... nur küssen? Dein Katerchen ist liebebedürftig... verschmust... ich habe Sehnsucht... möchte das Kätzchen putzen, mit ihr Katz und Maus spielen, bis sie vor Vergnügen über ihr Mäuschen außer sich ist!“ Wenn ihre Augen so aufblitzen wie jetzt, dann... ja dann könnte es ein äußerst angenehmer Nachmittag werden. Ihr Zeigefinger streicht zart über meine Lippen, ihre Zunge folgt dieser Bewegung, unterstützt von einem verführerischen Schnurren. Der Zeigefinger spießt meine Brust auf. „Gut, wenn ich einen frisch gebrühten Kaffee bekomme, dann habe ich für dich deinen Lieblingskuchen... Eclairs, gefüllt mit Sahne und Preiselbeeren und Schokolade überzogen.“ „Oh, Eva, meine Zuckerschnecke... du hast für uns Café Schiller geplündert...!“ Im Vorgeschmack auf die angekündigte Leckerei versinke ich in einem heißen fordernden Kuss, bis sie mich von sich schiebt. „Erst den Kaffee, mein Lieber... und dann werden wir weitersehn...“

 

„Ja... mein Kätzchen bekommt alles von mir... alles was du dir wünschst!“ Theatralisch falle ich dabei vor sie auf ein Knie und breitete die Arme aus. Sie lacht glücklich, meint, ich solle vorsichtig sein mit solchen Versprechen. Ihr Blick wanderte durchs Atelier: „Du hast es wirklich geschafft, hier sauber zu machen?! Erstaunlich!... Diese Leistung muss belohnt werden... das ist ja einmalig und das Atelier richtig anheimelnd und kuschelig...“ Noch während sie spricht verschwindet sie hüftschwingend und kommt mit der riesigen Tüte eines Möbelhauses wieder. Schwungvoll landete der Inhalt auf unserer beigefarbenen Wohnlandschaft. Zwei große runde Kissen, mehrere kleinere quadratische und zwei flauschige Schlafdecken. Alles in einer orientalisch strahlenden Farbmischung aus rot, orange, braun, blau mit ein bisschen grün. Verwundert schaue ich ihr zu.

 

„Jetzt fehlt nur noch das Beduinenzelt und das Lagerfeuer... meinst du, dass wir so viele Kissen brauchen? Ich danke dir, für diese Bereicherung, es passt sehr gut hier her.“ - „Ja, das finde ich auch, vor allem werden wir bequemer sitzen, wenn Gäste da sind.“ Zärtlich nehme ich sie in den Arm, ein Küsschen für sie, und schnurre, „der Kaffee ist fertig...“ Gekonnt richtet sie alles auf dem altertümlichen Teewagen an und schiebt ihn vor die riesige Sitzecke. Ich stecke ihr ein großes Kissen in den Rücken und nehme neben ihr Platz.

 

Inzwischen wandern lange Strahlen der späten Nachmittagssonne durch die Fensterscheiben in Richtung Boden. Ich sitze beglückt neben meiner Eva und schlecke genussvoll die Sahne von meinem Finger. Den Rest streiche ich ihr auf die Lippen, nur um sie zu kosten, wieder abzulecken. Langsam knöpfte ich ihre Bluse auf, höre an ihrem Schnurren, dass ihr das Spiel gefällt. Unter der Bluse kommt nur Haut zum Vorschein, solche Überraschungen liebe ich - nur warme weiche Haut. Die Hände reichen nicht, ich muss mit meinen Wangen über die vollen, festen Brüste fahren. Die Zunge schnellt frech über die leckeren, großen Himbeeren die gen Himmel ragen.

 

„Oh,... mein Katerchen... hat heute großen Appetit... willst du nicht erst deinen Kaffee austrinken?“ - „Kaffee? ... ja, kommt noch... erst muss ich Evas Überraschungen erkunden...!“ Meine Hände sind schon auf dem Weg unter den Rock, als sie mich stoppt. „Bitte, Liebling, nicht so hastig, lass dir viel, viel Zeit... wir haben sie doch. Ich mag es heute besonders kuschelig und zart. Den Tiger kannst du das nächste mal wieder angreifen lassen... heute hätte ich gern den schurrenden, zarten Verwöhnkater.“ Dabei streicht sie mir mit der Zunge am Hals aufwärts zum Ohr, sie weiß genau wie ich in Stimmung komme, um nicht nur einfach zu vögeln. Grrrrr... nun bohrt sich auch noch die aufreizende, nasse Zunge in mein Ohr.

 

Gespielt erschrocken springe ich auf, suche CDs mit Kuschelmusik und lege sie auf. Eva hockt auf dem Sofa und gickert vergnügt vor sich hin. Über meine, manchmal unberechenbaren Reaktionen, amüsiert sie sich immer köstlich. „Lach nur“, knurre ich sie verspielt an, „dir wird es noch vergehen...“ - „Oh,... Ja... vergehen, das ist wundervoll.“ Auf allen Vieren kommt sie mir entgegen, grinst provokant..., „und wohin soll ich gehen...? Und... darf ich dich mitnehmen?“ - „Nein, mein Kätzchen, du wirst erst mal allein gehen, schön brav sein und damit du deine Krallen nicht aus versehen ausfährst, werde ich dich ein wenig bändigen.“ Ich nehme dabei die Schöße ihrer Bluse nach hinten und binde ihr einfach die Hände zusammen.

 

„Ups... was machst du denn mit mir... das mag ich aber gar nicht!“ - „... lass es einfach zu, mein Kätzchen, du willst doch sehr zärtlich verwöhnt werden. Glaub mir, so wirst du es besser genießen können. Nichts lenkt dich ab, du darfst ausschließlich empfangen und dich deinem Vergnügen widmen.“ Endlich liegt sie - wie Eva im Paradies vor mir und ich schwelge in Vorfreude. Ich möchte ihren Wunsch erfüllen!

 

Meine Fingerspitzen streichen hauchzart über jeden Zentimeter Haut, bis ich das Gefühl habe, es würden Funken überspringen. Der Funke erreicht mein Gehirn und mein ich flüstert leise... >Verwöhne sie, führ sie in die unendlichen Weiten der Lust. Lass sie sich vergessen und von Sinnen sein. Sie soll betteln um deinen Schwanz, bis sie es als Erlösung empfindet, ihn in sich zu spüren und sie ihre eigene Lust in tausend Stücke zerreißt... und sie nur ganz langsam, allmählich ihre Mitte wieder findet! <

 

 

Ja! Genau so! … ich nehme mir Zeit, viel Zeit. Erst verklärt sich ihr Blick, dann schließt sie ihre Augen, genießt. Als ich ihre prallen, vor Verlangen hart aufragenden Himbeeren zart berühre, spannt sich der ganze Körper und bäumt sich auf. - Für mich unendlich erregend ihr Versuch sich sprachlich auszudrücken. Ich selbst bin so spitz, dass ich es nicht lassen kann, mir eine Knospe in den Mund zu saugen, zu spielen und zu beißen. Ich spüre, dass Wellen der Lust sie schütteln ohne sie den letzen Punkt erreichen zu lassen. Vorsichtig prüfte ich den heißen Vulkan. Wie es innerlich arbeitet, spüre ich über den blanken Venuslippen und der offene Spalt animiert mich, mehr zu ergründen. Vorsichtig tauche ich in die köstliche Nässe, erkunde gewissenhaft jeden Millimeter, ehe ich sanft die kleine, feste Perle berühre, das Kernstück dieser geilen, nassen Auster.

 

Selbst bin ich so heiß auf mein stöhnendes Kätzchen, dass ich alle Beherrschung aufbringen muss, um mir nicht in ihr Erleichterung zu verschaffen. Ich will es nicht! Ich will, dass sie sich absolut vergisst, nur noch pure Lust lebt! Inzwischen versucht sie immer wieder, ihre Hände zu befreien, aber dass lasse ich nicht zu! Sie würde dann zugreifen und mich führen wollen... das darf nicht sein!

 

Bewundernd, schmeichelnd setze ich meine Stimme ein, beruhigend, um sie weiter zu verführen, weiter zu öffnen für mehr, viel, viel mehr Lust! Zärtlich streiche ich ihr feuchtes Haar aus dem Gesicht, küsse den stöhnenden Mund, knabbere am Ohr, lecke den Hals und berühre immer wieder wie unbeabsichtigt, hauchzart die wundervoll pralle Perle. Das Feedback erhalte ich über ihren gierigen, fordernd, saugenden Kuss. Meine Geilheit treibt mich, mit dem heißen Frauenkörper weiter zu spielen. Wie ein Strudel saugt ihr Möschen meine Finger ein, die ich fest und zielstrebig in ihrer Grotte wandernd tasten lasse, bis ihr Körper zusammen zuckt und aus ihrem Mund ein schweres Stöhnen kommt. Mit Druck massiere ich diese Stelle bis sie sich windet, jammert. Lasse sie zur Ruhe kommen, ehe ich mich in neue Gefilde wage. „Schatz... das ist Wahnsinn... bitte ich...OHHH... Gott... hhhgrgrgrghrr.... hil...fe...he.“ Wieder bäumt sie sich auf und versinkt plötzlich im Nichts!

 

Ja!! Das ist der Moment meines Körpereinsatzes.

 

In Zeitlupe versenke ich meinen gierigen Freund in der heißen Grotte. Langsam, extrem langsam bewege ich mich, treibe sie, dass ihr Kopf rasend hin und her fliegt, aus ihrem Mund gurgelnde Laute kommen. Höre auf, lasse sie ruhiger werden, beginne von vorn..., bis ich merke, wenn ich jetzt nicht weiter mache, wäre alles umsonst. Ihr Rücken spannt sich wie ein Bogen, ihre Hände, die ich inzwischen entfesselt habe, ballen sich zu Fäusten, schießen nach oben, die Hacken trommeln auf mein Becken. Mein Kätzchen ist außer sich, neben sich, nicht mehr ansprechbar... besteht nur noch aus berauschend quälender Lust. Bis sie gellend schreit...! „JAAAJJ..AA...JAAAAAAAA!!! OHHH... GOTT... JJAAAAA...“ Ich stoße kräftig zu, meine Hoden klatschen an ihren Po, ich treibe sie weiter, immer weiter. Schmerzhaft schließen sich ihre Muskeln um meinen Schaft, ich muss still halten und habe Mühe zu entspannen. Als sie loslässt pumpe ich weiter, tiefer, kräftiger... härter!!! Mein Herz schlägt den Takt dazu!

 

Sie bäumt sich auf, krampft, zuckt... schreit, immer wieder... eine scheinbare Unendlichkeit... Mit ihrem letzten Orgasmus lasse ich mich gehen und spritze alles in diese wundervolle geile Lustgrotte, bringe sie endgültig zum Überlaufen. Einfühlsam nehme ich meine zitternde, bebende Eva in die Arme, halte ganz still und in ihr aus, bis sie mit einem Seufzer einschläft. Ich habe das Gefühl, ab heute ist meine Eva wirklich mein, für immer und ewig...

 

Gefüllt mit Kraft, Stolz und Glück gehe ich vor die Ateliertür, um mir eine Zigarette zu gönnen und das Erlebte nachklingen zu lassen. Strahlend steht der Vollmond am Himmel. Demnächst werde ich mich nach einem Kinderwagen umschauen. Manchmal sind sogar Reinigungsbazillen in ihren Nachwirkungen äußerst erfolgversprechend.

 

© murr