Neuigkeiten

 

"Wer schreibt, provoziert."

Marcel Reich-Ranicki

 

"Wer so schreibt, animiert!"

Beatrice von Stein

 




 

Ein Mann, der nachgibt, obwohl er recht hat, ist ein Weiser oder verheiratet.
John Cummings

 

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Joyce C.


Das Geschenk 3

 

Die beiden Schönheiten neben mir hätten unterschiedlicher kaum sein können. Carla war in der Tat die versaute und härtere Variante von Marie, die ich aufrichtig liebte.

„Warum habt ihr nicht gleich mit offenen Karten gespielt?“

„Haben wir einmal zu oft, was zur Folge hatte, dass wie beide leer ausgingen. Ein Kerl der sich in Carla verliebt, muss nicht unbedingt auf mich stehen, vice versa. Also versuchen wir es unabhängig voneinander, wenn es klappt, ist er der Richtige und kann bleiben.“

„Wie viele Richtige … ach, egal.“

 


 

Männer essen mit den Augen - vor allem, wenn die Kellnerin hübsch ist.
Ugo Tognazzi

 

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Joyce C.


Das Geschenk 2

 

Dass Carla jetzt das Gegenteil von sauer auf mich war, war eigentlich das Ziel gewesen, nur war Georg weit darüber hinausgeschossen. Sie spielte mit ihren Füßen an meinen Beinen, als wir am Tisch saßen und ignorierte meine ermahnenden Blicke. Ich fragte mich, wie ich aus der Nummer wieder rauskommen sollte und entschied, dass es nur einen gab, der sich was einfallen lassen musste. Georg würde den Anschiss seines Lebens erhalten und dann würde er sich eine Lösung überlegen müssen.

 


 

Wenn es dir möglich ist,

mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern,

dann hast du nicht umsonst gelebt.

Jack London

 

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Carlito


Unterhaltung zweier Hosenbeine im Schrank

 

Das linke Hosenbein verfiel in Fehde

Mit seinem Zwilling, dem rechten Hosenbein,

und stellte ihn zur Rede:

„Was machst du nur mit deinem Bein,

was soll wohl das Geschmeichel?

Ja, glaubst du denn, ich seh‘ nicht das Gestreichel?

 

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Ein neues "Gesicht" bei BvS:

Joyce C.

schreibt schon seit der Schulzeit.

Erotik erst seit einem Jahr,

aber wir finden, sie ist ein Naturtalent!

 

Ihre Geschichten blenden das Auge - und den Verstand,

schillern und blinken,

führen in die Irre - und zurück.

Ich denke, wir habe einen Schatz gefunden

und wünschen viel Vergnügen!

 

Mit sinnlichen Grüßen

BVS

 

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Joyce C.


Das Geschenk 1

 

Der Betrag, den mir die Kassiererin von der Kreditkarte hobelte, stand in keinem Verhältnis zu der Menge Stoff, die ich dafür erhielt. Sie war eine hübsche Wolke aus irgendeinem Duft, dessen Namen ich nicht kannte und den ich mir als Mischung aus einem Gesamtsortiment vorstellte. Unter anderen Umständen und wenn ich nicht frisch in Marie verliebt gewesen wäre, hätte ich mir von der Dame die Dessous gerne persönlich vorführen lassen. Ich floh vor ihrem Duft und stellte mir meinen Neuerwerb an Maries Körper vor. Von da an hatten die Frauen weder Gesichter noch Körper, sie waren Schatten, die den Weg freigaben

 





Beatrice von Stein


Alexander und Bettina

Das Gespräch

 

Als sie nach Hause kam war sie so kaputt, dass sie sich nur noch hinlegen wollte. Was war das für ein Tag gewesen!? Was für eine Woche!? Sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte, so viel Arbeit war über sie herein gebrochen. Außerdem sehnte sie sich nach Alexander. Wenn sie ihn nur sehen könnte! Nur mit ihm zu reden, wäre schon wundervoll gewesen, aber sie sah ihn immer nur von weitem. Es war schon fast drei Wochen her, dass sie bei ihm gewesen war. Um es genau zu sagen: 19 Tage! Und da hatte sie purer Hunger nach seiner Zärtlichkeit getrieben. Beinahe war sie schon wieder an diesem Punkt.

 



 

Es ist leichter, einem Feind zu vergeben als einem Freund.
Dorothee Deluzy

 

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Beatrice von Stein


Alexander und Bettina

Gewitter

 

Alexander stand am Fenster seines Büros. Es war lange her, seit sie und er in Paris gewesen waren, und danach hatte er sie nie mehr gesehen! Aber er dachte an sie, er sehnte sich nach ihr in jeder Minute des Tages und er träumte von ihr in jeder Nacht. Eigentlich hatte er gedacht - gehofft, dieser Schmerz würde vergehen, und sein Herz würde gesunden durch die Trennung, aber er hatte längst erkannt, dass das, was sie verband, keine Affäre war, keine belanglose Liebelei. Es bestand kein Zweifel: Er liebte sie! Auch, wenn Paris schon eine Ewigkeit her war. Nun stand sie im Pausenhof, und er sah nur noch sie.

 


 

Komplimente sind Geschenke, die keiner so schnell umtauscht.

Klaus Klages

 

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Anna


Wer duscht zuerst?


Eine Hausgästin zu haben ist Scheiße! Besonders wenn der Besuch kein Ende nimmt. Himmel, nach drei Wochen geht mir das sowas von auf den Keks! Und dann kommt mein liebend Weib und erklärt: „Sie sagt, sie geht morgen früh um neun duschen!“ Sonntags haben wir unsere Routine. Neun ist meine Zeit, halb zehn duscht meine Pia - während ich Frühstück mache! Und nun? Soll ich vielleicht um sieben aufstehen - wegen der? Um zwölf sind wir eingeladen, also müssen wir noch vor halb elf fahren. „Grrrrrrrrrrrrrrrrr!“ „Also ich gehe jetzt duschen!“, stellt die Meine fest. „Jetzt? Es ist halb neun - abends!“, aber sie ist schon weg.

 


 

Der Kuss ist die schönste Form der Bevormundung.
Jean Weselbach

 

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Anna


Gespräch mit der Freundin

 

Drei Uhr pünktlich. Das Telefon läutet. Auf meine Freundin ist Verlass. Jeden Sonntagnachmittag ratschen wir. Heute warte ich schon sehnsüchtig. Ich lasse sie gar nicht zu Wort kommen, sondern sprudle gleich los: „Stell dir bloß vor, heute früh … es war schon halb neun, als ich aufwachte. Lag vielleicht daran, dass wir heute Nacht erst um halb zwei ins Bett sind. Ist ja Sonntag! Elias ließ ich schlafen, er schläft doch so gerne lang.

Dann meine Routine: Ins Bad, ausziehen, wiegen. Klasse! Stell dir vor: Ein Pfund abgenommen! Mein Rasierer brauchte eine neue Klinge. Duschen, Zähneputzen, Deo, Parfüm, Lippenstift, Wimperntusche. Beim Body kam mir die Idee. … wäre doch sicher nett.“ Ich kichere.

 


 

Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?

Johann Wolfgang von Goethe

 

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Beatrice von Stein


Alexander und Bettina

Abschied

 

Sie konnte es eigentlich gar nicht fassen. Sie hatte sich verliebt! Auch wenn es ihr gar nicht gefiel, sie hatte sich verliebt bis über beide Ohren! Vielleicht hatte es ja etwas mit Paris zu tun. Die Stadt hatte wirklich ein unglaubliches Flair, aber Alexander hatte auch … ein unglaubliches Flair. Er war so charmant, so humorvoll und geistreich und er brachte alle ihre Gefühle durcheinander. Außerdem war er zärtlich und fantasievoll! Für einen Liebhaber, ein unschätzbarer Vorteil. Und was er für ein Liebhaber war! Bettina war hingerissen. Natürlich, sie hatte nicht so sehr viele Vergleichsmöglichkeiten, aber er schenkte ihr Gefühle, die sie bis heute nicht gekannt hatte. Wenn er sie liebte, katapultierte er sie geradewegs in den Himmel.

 


 

Laster sind Vergnügen mit schlechtem Gewissen.
Pater Madison

 

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Anna


Geschäftliche Beziehungen

 

Er kannte sie schon lange. Laura! Sie hatte schon mehrere Lampen bei ihm gekauft. Sein Laden war aber auch der größte und schönste auf diesem Gebiet. Das erste Mal war sie mit ihrem Mann bei ihm gewesen, und er hatte ihr eine sündteure Tiffany-Lampe verkauft. Beim zweiten Mal waren sie sogar zu dritt gekommen. Ehemann und Schwiegervater im Schlepptau kaufte sie eine Stehlampe - ebenfalls eine echte Tiffany.

Laura Beyerlein war eine hübsche Frau. So eine, die ihm gefiel. Nicht zu groß, nicht zu dünn und mit einer blonden Windstoßfrisur. Schöne Beine hatte sie außerdem, und diesmal trug sie ein Kleid mit einem sensationellen Dekolleté, als sie in seinen Laden kam - allein!

 


 

Die ewige Liebe muss man unbedingt zweimal erleben - zum Vergleich

Kathrine Hepburn

 

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Anna


Der Cognac-Mann

 

„Idiot! Verfluchter Idiot!“ „Bitte?“ Der Herr vom Nachbartisch sah sie irritiert an. Hatte sie das gerade laut gesagt? Sofia schüttelte den Kopf. „Entschuldigen Sie bitte! Sie waren nicht gemeint!“ „Danke! Das tröstet mich, denn manchmal glaube ich doch …“ Jetzt musste sie lächeln. Diese sonore Stimme schmeichelte sich ins Ohr, und Humor hatte er auch. „Wer ist er denn nun, dieser Idiot?“, fragte er und schob gleich hinterher: „Nein! Verzeihen Sie, das geht mich nichts an!“

 


 

Das Glück erkennt man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.

Norwegen

 

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Beatrice von Stein


Segeltörn 1

 

Ralf hatte es sich an Deck, hinter einem der Ruderstände, gemütlich gemacht. Er saß im Sonnenschein, in der Hand ein Glas Rotwein und war einfach nur glücklich. Endlich wieder einmal segeln! Meer, Wasser, Sonne, Freiheit! Dieses Boot war sein ganzer Stolz. Sein Freund Frederic und er hatten sich diesmal etwas Großartiges geleistet – gemeinsam: Ihre Sun Odyssey 449, und sie würden gemeinsam ihren ersten Törn damit unternehmen. Auch den Namen hatten sie zusammen ausgesucht, d.h. eigentlich gab es nur einen wirklich passenden Namen für ihr Boot: „My Way!“ Und nun war er der erste an Bord.

 


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